Kategorie: Aktuelles

Mehr als 36% aller Neuzulassungen in Deutschen elektrifiziert

Im Januar 2021 wurden 16.315 reine Stromfahrzeuge zugelassen und zudem 45.449 Hybridfahrzeuge auf die Straße gebracht. Die Gesamtzahl der Zulassungen betrug, im Januar 2021, 169.754 Einheiten. Dies hat zur Folge, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß der zugelassenen Fahrzeuge auf 125,9 g/km sank.

Startschuss des Batterie-Recyclings

Ab dieser Woche läuft beim Volkswagen Konzern, im Standort Salzgitter, die erste Kraftfahrzeug Batterie-Recycling Anlage. VW verfolgt dabei den Gedanken, die Batterie-Wertschöpfung bis zum Ende zu gestalten. Es soll eine Wiederverwendungsquote von mehr als 90 Prozent möglich sein. Selbstverständlich werden hier nur Batterien recycelt, welche keinen anderen Zweck mehr erfüllen, also weder als Energiespeicher, noch als Speicher für einen mobilen Laderoboter von Nutzen sind. Volkswagen beseitigt mit diesem Schritt einen wichtigen kritischen Punkt, im Bezug auf die Elektromobilität und übernimmt gleichzeitig Verantwortung.

Eine Akku-Ladung in 5 Minuten, ist dies möglich?

Ein israelisches Start-up namens StoreDot entwickelt seit geraumer Zeit eine neuartige Elektrolytlösung. Das Startup, welches eine Korporation mit BP besitzt, will die neue Technologie im Zusammenschluss mit Nanomaterialien in Lithium-Ionen-Akkus verwenden. Das Ziel ist eine Batterie zu schaffen, welche in maximal 5 Minuten vollständig ladefähig wäre. Mithilfe der Vorlage seiner wirtschaftlichen Machbarkeit konnte des Start-up, Mitte Januar ein wichtiges Ziel erreichen.

Wenn dieser Durchbruch gelingt, wird dies die Elektromobilität massgeblich prägen.

Norweger kaufen 2020 erstmals mehr Elektroautos als Verbrenner

2020 stiegen die Zahlen der Neuzulassungen von elektrisch angetrieben Autos erstmal über eine Quote von 50 Prozent. Mit einer Quote von 54,3 Prozent kletterten die Zulassungen in Norwegen im Vergleich zum Jahr 2019 um 11,9 Prozent. In der Statistik zählen neben rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen auch Hybride, wie beispielsweise der Golf 7 in Hybride Version. Zurückzuführen sind diese hohen Zahlen auf die staatlichen Förderungen für E-Autos. Elektrisch betriebene Autos sind in Norwegen fast komplett Steuerbefreit.

Die Stromgewinnung erfolgt in Norwegen fast ausschließlich aus Wasserkraft. Nicht zu vernachlässigen ist, dass Norwegen seinen Reichtum zu einem großen Teil durch die Ölförderung erzielt hat.

Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos steigt 2020 deutlich an

Die Förderungsprämien des Staates setzen Ihre Wirkung nicht nur im Neuwagengeschäft um, auch das Gebrauchtwagenangebot erhöhte sich 2020 deutlichen. Bei den meisten bekannten E-Autos wie beispielsweise dem ID3 oder I3, sind Wartezeiten bei Neuwägen von bis zu 6-8 Monate normal. Für viele Menschen ist deswegen ein Gebrauchtwagen eine gute Alternative. Die teils niedrigen Preise der Neuwägen, welche durch die staatliche Förderung erreicht werden lassen sich dabei auf den Gebrauchtwagenmarkt übertragen. Interessant ist auch, dass die meisten E-Autos, welche als Zweitwagen angeschafft werden gebraucht erworben werden.

McDonalds kündigt Ausbau des Lade-Services an

Dass McDonalds an manchen Standorten ein kostenloses Ladenetz zur Verfügung stellt, ist bekannt. Momentan bietet McDonalds an 40 Standorten die Möglichkeit an, mit bis zu 150 kW zu laden. Dies soll Berichten zufolge bis 2025 auf alle Filialen, welche einen McDrive besitzen ausgebaut werden. 2021 sollen bereits weitere 200 Standorte mit einer Lade-Infrastruktur zur Verfügung stehen.

Ob McDonalds die Ladungen zünftig in Rechnung stellen will, oder ob es kostenlos bleibt, ist aktuell noch unklar.

Klar ist jedenfalls, dass McDonalds, wie auch DM, Aldi oder Lidl, den Trend der Elektromobilität mitgehen möchte.

EnBW will DM-Märkte mit HPC Ladesäulen ausrüsten

2021 sollen 50 Standorte der DM-Märkte mit sogenannten High Power Chargern (HPC) ausgerüstet werden. Bei diesen ist ein Ladestrom von bis zu 300 Kilowatt möglich und das alles mit Ökostrom. Die Höchstleistung von 300 Kilowatt richtet sich nach der Ladetechnik des Fahrzeuges. Dies bedeutet die Ladung für das Weiterfahren ist in wenigen Minuten während des Einkaufes möglich.

Förderung von Wallboxen

Seit dem 9. November 2020 gibt es eine Förderung auf Wallboxen von der KfW im Wert von 900 Euro. Die Anträge sind begrenzt und es müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein um die Förderung zu erhalten.

Unter anderem muss der Strom im Haushalt aus erneuerbaren Energien stammen. Der Gesamtbetrag der Wallbox inklusive Montage muss die 900 Euro überschreiten, da es ansonsten keine Fördersumme gibt.

Genauere Angaben und die Beantragung der Förderung findest du unter folgendem Link: https://public.kfw.de/zuschussportal-web